ÜBER HEIDE
© WILHELM KOCH
Über uns, Seite 10      “Die Kohle- und Klüttenzeit”
  Am 27. Januar 1965 wurde Gruhlwerk II außer Betrieb gesetzt, die Brikettstempel und großen Schwungräder dröhnten nicht mehr, es war um diese Gegend still ge- worden. Nur ab und zu durch- brach das Klopfen und Häm- mern die ungewohnte Stille, wenn die Männer der Ab- bruchfirmen die betrieblichen Einrichtungen ausbauten.   Am 17. Sept. 1965 wurde die Sprengung der beiden Kamine vorgenommen. Damit gehören auch die beiden Kamine von Gruhlwerk II, die ein halbes Jahrhundert lang Wahrzeichen des Südreviers waren, einer ruhmreichen Vergangenheit an. Die Braunkohlenwerke waren es, die das Landschaftsbild innerhalbeines Menschen- lebens mehrfach veränderten und der Stadt Brühl mit ihren vielen Vororten einen nicht geahnten Aufschwung ver- schafften. Nun aber hat sich der Kohlenabbau nach Norden verlagert. Im Südrevier ent- stand in einer neuen Land- schaft ein weiträumiges, von der Bevölkerung gern be- suchtes Erholungsgebiet.
Blick über Heider-Bergsee auf Gruhlwerk II
Blick vom Wasserturm Brühl auf Brühl-Heide 1966
Quelle Bildmaterial: Historisches Archiv RWE Power AG Text -zum Teil auszugsweise- entnommen aus: REVIER & WERK Heft 17, Seite 44, 45, 1953 / Heft 79, Seite 63-68, 1965 / Heft 82, 1965, Seite 27
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