ÜBER HEIDE
© WILHELM KOCH
Über uns, Seite 3      “Die Kohle- und Klüttenzeit”
Kloster Benden
Grube Gruhlwerk mit Kettenbahn 1893
  Die "Kirchengrube" (weil die Pfarre zu Brühl Eigentümerin war) wurde im Jahre 1819 an den Müller zu Kirchberg, Christian Herkenrath, auf ein Jahr verpachtet. Danach wurde die Grube am 18. Oktober 1820 an den Kaufmann Friedrich GiesIer, Falken-lust bei Brühl, ver- liehen, der am 21. Nov. 1827 auch das Feld “Margaretha" dazu erwarb. 1872 taucht in unserem Gebiet der Name Dr. Hermann Bleibtreu auf, der 1873 die ersten praktischen Versuche zu Brikettierung rheinischer Braun- kohle im Werk Ottilie (Riebecksche Werke) in Oberröblingen am See (Bezirk Halle) unternahm. Im gleichen Jahre erfolgte der Bau der Eisen- bahnstrecke Köln - Kierberg - Liblar - Euskirchen, die nachher, wie heute noch, am späterem Gruhlwerk vorbeiführte. Am 17. Januar 1874 erfolgte die Gründung der Gewerkschaft “Bleib- treu". Im Jahre 1889 erfolgte die Gründung der Firma "Gruhlsches Braunkohlen- und Brikettwerk, Station Kierberg-Köln, Hermann Gruhl". Hier beginnen die systematischen Vorarbeiten für Vorrichtung, Abbau und Förderung. Am 02. September 1892 nimmt die Brikettfabrik (Gruhlwerk I) mit drei Pressen ihre Produktion auf.
Quelle Bildmaterial: Historisches Archiv RWE Power AG Text -zum Teil auszugsweise- entnommen aus: REVIER & WERK Heft 17, Seite 44, 45, 1953 / Heft 79, Seite 63-68, 1965 / Heft 82, 1965, Seite 27
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