ÜBER HEIDE
© WILHELM KOCH
Über uns, Seite 4      “Die Kohle- und Klüttenzeit”
  Wichtig war in diesen Jahren der Zusammenschluss der an der Hauptstrecke Köln- Eus- kirchen gelegenen Werke Gruhlwerk, Roddergrube, Brühl und Donatus zu einem Kartellvertrag. Am 3. Oktober 1893 erfolgten die Gründung und der Beitritt zum "Verein für die Interessen der Rhein- ischen Braunkohlenindustrie e. V." mit dem Sitz in Köln. Hermann Gruhl ältester, Sohn Karl Gruhl übernahm am 1. Juli 1894 die Betriebsleitung des von seinem Vater gegrün- deten Unternehmens. Er hatte stets eine offene Hand für die Belange seiner Belegschaft, wenn es galt, Not zu lindern. Dafür zeugt die dem An- denken seines Vaters ge- widmete "Hermann-Gruhl-Stift- ung" und die schon in früheren Jahren errichtete Wohnungs- siedlung. Des Weiteren ent- standen auf seine Initiative und weitgehende Förderung sportliche Anlagen, und zwar je eine Turnhalle in Heide und Brühl (Hindenburgheim und Carlshalle), ein Schwimmbad in Brühl (Carlsbad) und die evangelische Schule in Brühl- Heide. Als Vorstandsmitglied der Brühler Knappschaft und anderer Verbände wirkte er für seine Leute und die Allge- meinheit; hier als Stadtver- ordneter der Stadt Brühl, die ihn zu ihrem Ehrenbürger ernannte. Er starb am 26.04.1947.
Arbeiterhäuser/Arbeitersiedlung  (Ida-Gruhl-Straße, Abriss etwa 1956)
Arbeiterhäuser/Arbeitersiedlung
Quelle Bildmaterial: Historisches Archiv RWE Power AG Text -zum Teil auszugsweise- entnommen aus: REVIER & WERK Heft 17, Seite 44, 45, 1953 / Heft 79, Seite 63-68, 1965 / Heft 82, 1965, Seite 27
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