ÜBER HEIDE
© WILHELM KOCH
Über uns, Seite 6      “Die Kohle- und Klüttenzeit” Fabrik Gruhlwerk II 1965
  Das Jahr 1919 ist gekenn- zeichnet durch die Einführung der achtstündigen Arbeitszeit am 1. März. Bis Ende dieses Jahres stieg dadurch die Be- legschaftszahl von 1.320 auf 2.253 Mann. Ab 1923 wurden die alten Kippenflächen durch Aufschüt- ten von Mutterboden für die Rekultivierung vorbereitet. Die Besetzung des Ruhrgebiets durch französische Truppen, die "Regie-Eisenbahn" und Fabrik passive Widerstand riefen Absatzmangel und Ver- kehrsstockungen hervor, wie sie seit Bestehen des Gruhl- werkes noch nicht zu ver- zeichnen waren. Die Baggerstrosse erreichte im Jahre 1926 die Luxem- burger-Straße. Das bedeutendste Ereignis des Jahres 1927 war die Ein- richtung einer Großraumför- derung im Grubenbetrieb. Ab Januar 1930 traten infolge der allgemeinen Wirtschafts- krise große Absatzschwierig- keiten ein.
Quelle Bildmaterial: Historisches Archiv RWE Power AG Text -zum Teil auszugsweise- entnommen aus: REVIER & WERK Heft 17, Seite 44, 45, 1953 / Heft 79, Seite 63-68, 1965 / Heft 82, 1965, Seite 27
Grubenstraße
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