ÜBER HEIDE
© WILHELM KOCH
Über uns, Seite 7      “Die Kohle- und Klüttenzeit”
  Die Wirtschaftskrise ver- schärfte sich im Jahre 1931. Zu dieser Zeit wurde mit dem Abbruch der Fabrik 1 (Gruhl- werk I) begonnen. Auf Gruhl- werk II begann man mit Bün- deln von Briketts mittels Brett- chen und Kordel, die durch einen Gummiring eine ge- wisse Spannung erhielt. Diese Art von Bündelung wurde später durch Umlegen eines Stahlbandes, das durch eine Bündelmaschine ge- spannt, geschlossen ab- geschnitten werden konnte, ersetzt. Am 10. September 1934 wurde die Ersatzstraße Heider Brücke - Heubahn fertig- gestellt. Allmählich näherte sich der Abraumbetrieb dem Kierberger Sprung. Nachdem 1936 die Abraumbagger den Kierberger Sprung über- schritten hatten, ging am 19. Februar 1938 ein neuer Lübecker Dreiraupenschwenk- bagger für Hoch- und Tief- schnitt in Betrieb. Es wurden 1938 an Abraum über 4 Millionen m³ bewegt, die Förderung betrug über 4,5 Millionen t, die Brikettpro- duktion 1,3 Millionen t.
Gruhlwerk I und Kolonie Heide 1936
die Förder-Kohlenförderung in der Grube Gruhlwerk
Quelle Bildmaterial: Historisches Archiv RWE Power AG Text -zum Teil auszugsweise- entnommen aus: REVIER & WERK Heft 17, Seite 44, 45, 1953 / Heft 79, Seite 63-68, 1965 / Heft 82, 1965, Seite 27
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