ÜBER HEIDE
© WILHELM KOCH
Über uns, Seite 9      “Die Kohle- und Klüttenzeit”
  Auch der Hochschnitt im wird im Laufe des kommenden Jahres ausgekohlt werden. Um nun auch für die fol- gende Zeit wieder ausreichende Kohlenreserven zu haben, ergab sich die zwingende Notwendigkeit, die dem Gruhlwerk noch zur Verfügung stehenden Rest- felder in Angriff zu nehmen. So wurde im April 1953 mit dem Aufschluss der Halde an Gruhlwerk I begonnen. Es ist bis zum Anfang des neuen Jahres so weit vorgetrieben, dass der Kohlenabbau etwa im Januar 1954 einsetzen kann. Mit Beginn des Jahres 1955 wird die Stilllegung Gruhl- werk I notwendig, damit die unter dem Fabrikgelände bis zum Sicherheitspfeiler der neuen Bundesbahn an- stehende Kohle freizubekommen und um von hier aus später in das Feld Friederike weitergehen zu können. Die letzte verarbeitete Kohle wurde aus dem Tagebau, Berrenrath gefördert, da der Tagebau des Gruhlwerks bereits seit dem 18, Oktober 1964 ausgelaufen war. Der bergbauliche Schwerpunkt hat sich dem Flöz folgend nach Norden verlagert. Zuletzt waren im Gruhlwerk 360 Belegschaftsmitglieder Tätig.
Barbara- und Grubenstraße
Barbarastr. aus Richtg. Bergstr. 1936
  Herbst 1953 wurde das Richt- fest für das neue Verwaltungs- gebäude Gruhlwerk Il be- gangen. Im Jahre 1953 ging der Grubenbetrieb noch in zwei Feldesteilen um, und zwar im Bleibtreu-Südfeld zwischen der alten und neuen Luxemburger-Straße und im Franziskusfeld. Die Kohlenvor- räte Bleibtreu-Südfeld gehen im Sommer 1954 zu Ende.
Bagger vor Barbarastraße  (Bildquelle: Heinz Dahmen)
Quelle Bildmaterial: Historisches Archiv RWE Power AG Text -zum Teil auszugsweise- entnommen aus: REVIER & WERK Heft 17, Seite 44, 45, 1953 / Heft 79, Seite 63-68, 1965 / Heft 82, 1965, Seite 27
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